

Für den Einsatz in Hackschnitzelheizungen haben vor allem Waldrestholz und Schwachholz aus der Durchforstung sowie chemisch unbehandeltes Industrieholz und gebrauchtholz Bedeutung. Daneben finden Holzhackschnitzel aus der Landschaftspflege und aus landwirtschaftlichen Kurzumtriebsplantagen ein zunehmendes Interesse.
Hackschnitzelfeuerungen werden mit unterschiedlichen Feuerungsbauarten bzw. Verbrennungsprinzipien gefertigt.
Die wesentlichen Eigenschaftsmerkmale von Holzhackschnitzeln sind der Wassergehalt, die Größe und Größenverteilung sowie der Aschegehalt.
Während der Energiegehalt von Holz in nur geringem Maße von der Baumart abhängt, hat der Wassergehalt diesbezüglich große Bedeutung. Zudem ist der Wassergehalt massgeblich für die Lagerfähigkeit von Holzhackschnitzeln. Holzhackschnitzel werden bei Wassergehalten unter 30% als "für die Lagerung geeignet" eingestuft, d.h. es sit mit keinem mikrobiellen Abbauch von Holz und damit Masse- und Energieverlusten zu rechnen.
Kleinere Haschschnitzelheizungen (15 bis ca. 200 kW) sind überwiegend auf relativ trockene Feinhackschnitzel ausgelegt. Sowohl die Feuerung als auch die Austragung und Förderung ist auf diese Hackgutklassen optimiert. Die Angaben in der Betriebs- bzw. Bedienungsanleitung sind unbedingt zu beachten.
Bei Einsatz zu feuchter bzw. nasser Hackschnitzel können die für eine vollständige Verbrennung notwendigen Kesseltemperaturen oft nicht erreicht werden, was zu erhöhten Emissionen, niedrigerer Effizienz/Kesselwirkungsgrade und zu erhöhter Korrosion bei Taupunktunterschreitung in Wärmetauscher und Abgasanlage führen kann. Das Teillastverhalten der Anlage wird erheblich eingeschränkt bzw. die Nennleistung wird nicht mehr erreicht, denn der Heizwert nasser Hackschnitzel ist nur etwa halb so hoch wie der trockener Hackschnitzel.
Trockene bzw. getrocknete Hackschnitzel bieten entsprehend deutliche Vorteile: