

Hackschnitzelfeuerungen zählen zu den automatisch beschickten Biomassefeuerungen. Sie werden in einem breiten Leistungsspektrum ab 15 kW und bis in den höheren 2stelligen Megawatt-Bereich eingesetzt. Im Zuge der erheblichen Preisteuerungen für fossile Energieträger und der wachsenden Modellanzahl kleinerer Hackschnitzelheizungen finden seit einigen Jahren auch im Bereich der Ein- und Mehrfamilienhäuser, in der Landwirtschaft und im Garten- und Landschaftsbau zunehmendes Interesse.
Hackschnitzelfeuerungen werden mit unterschiedlichen Feuerungsbauarten bzw. Verbrennungsprinzipien gefertigt.
Eine Hackschnitzelheizung besteht in der Regel aus folgenden Anlagenkomponenten. Die genaue Wirkungsweise erläutern wir Ihnen am Beispiel des Turbomatic von Fröling auf den folgenden Seiten.
Hackschnitzelheizungen sind in der Regel bis zu etwa 30% der Nennleistung teillastfähig. Liegt die Wärmeanforderung des Heizkreissystems darunter, geht die Anlage in den Ein-Aus-Betrieb. Ein Pufferspeicher ist daher bei Hackschnitzelheizungen nicht zwingend erforderlich, aber durchaus zweckmäßig. Die hiermit erreichten längeren Volllastlaufzeiten wirken sich positiv auf das Emissionsverhalten und die Lebensdauer der Anlage aus.
Sofern die Nennleistung des Kessels größer ist als die Heizlast des Gebäudes, was im Ein- und Zweifamilienhaus durchaus der Fall sein kann, als auch bei geplantem Einsatz alternativer Biobrennstoffe wird ein Pufferspeicher dringend empfohlen, bzw. als unverzichtbar erachtet.