

Damit die neue Heizung optimal "läuft" und die Abgase sicher abgeführt werden, muss geprüft werden, ob der Schornstein für die Heizung geeignet ist. Der Bezirksschornsteinfegermeister prüft dies im Auftrag der Bauaufsichtsbehörde. Deshalb ist er ein wichtiger Partner für Sie, wenn es um Ihre neue Heizung geht. Er kann Sie beraten und Ihnen wertvolle Tips geben. Am besten beziehen Sie ihn schon frühzeitig in die Planung ein.
Wer eine neue Heizung einbauen läßt, sollte sich erkundigen, ob dafür eine Baugenehmigung bzw. die Zustimmung der Bauaufsichtsbehörde notwendig ist.
Ohnehin arbeiten Ihr Schornsteinfeger und wir bei Ihrer neuen Heizung sozusagen "Hand in Hand". Der Bezirksschornsteinfegermeister überprüft, ob der Schornstein für die neue Heizung geeignet ist. Dafür benötigt er die technischen Daten der geplanten Heizungsanlage.
Heizungsfachmann und Schornsteinfeger ergänzen sich, damit Ihre neue Heizung sicherheitstechnisch einwandfrei in Betrieb genommen werden kann. Dadurch ist auch gewährleistet, daß die geltenden technischen Regeln und bauaufsichtlichen Vorschriften eingehalten werden. Wenn alles in Ordnung ist, erhalten Sie darüber eine Bescheinigung. (Die Regelungen und Vorgehensweisen sind je nach Bauordnung des jeweiligen Bunde unterschiedlich.) Bei Inbetriebnahme (oder spätestens vier Wochen danach) führt der Schornsteinfeger in den meisten Fällen auch eine Messung nach der "Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV)" durch. Beispielsweise stellt er fest, ob Ihre Heizung die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Abgasverluste einhält.
Auch später kommt der Schornsteinfeger regelmäßig und überprüft Ihre Heizung und den Schornstein. In der "Kehr- und Überprüfungsordnung" des jeweiligen Bundeslandes ist genau festgelegt, welche Prüfungsmaßnahmen wie oft im einzelnen durchzuführen sind. Sollte der Schornsteinfeger dabei Mängel feststellen, müssen diese durch einen Heizungsfachmann behoben werden.
Auf diese Weise sorgt der Schornsteinfeger in Verbindung mit uns dafür, daß Ihre Heizung auf Dauer sicher, energiesparend und umweltschonend arbeitet.
Wenn der Schornsteinfeger seinen Besuch ankündigt, unterstützen Sie ihn bitte bei seiner Arbeit: Sorgen Sie bitte dafür, daß er nicht vor verschlossenen Türen steht!
Bei der Heizungsmodernisierung kommt es sehr oft vor, daß der vorhandene Schornstein den Anforderungen der neuen Heizung angepasst werden muß, weil er beispielsweise zu groß ist. Moderne Heizungsanlagen arbeiten energiesparend und erzeugen deshalb auch geringere Abgasmengen als ältere Anlagen.
Häufig muss der Schornstein auf diese neue Situation abgestimmt werden: z. B. können die inneren Abmessungen (Querschnitt) durch Fachfirmen verkleinert werden.
Am besten fragen Sie auch hier Ihren Bezirksschornsteinfegermeister um Rat. Er kann Ihnen sagen, ob Sie für diese Querschnittsverminderung eine Baugenehmigung brauchen (das ist je nach Bundesland unterschiedlich). Er kann auch ermitteln, wie groß der neue Schornsteinquerschnitt sein muß, damit er den Anforderungen der neuen Heizung entspricht.