Heizen mit Holzpellets

Die Wartung Ihrer Pelletsheizung

Eine regelmäßige Wartung und Reinigung von Holzpelletskesseln ist nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie den Empfehlungen des BDH (Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik) erforderlich, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und den Wirkungsgrad zu optimieren. Die Wartungsintervalle können – je nach Brennstoffdurchsatz und -qualität – variieren.

Ihr Heizkessel mit Brenner, Regelung usw. ist ein vergleichbares System wie z.B. der Motor Ihres Autos. Hätte Ihr Auto die gleichen Betriebszeiten wie Ihr Heizkessel, würde es jährlich ca. 100 000 km zurücklegen. Für jeden Pkw-Besitzer ist es selbstverständlich, spätestens nach 15 000 km eine grundlegende Wartung vornehmen zu lassen. Genau wie Ihr Auto sollte deshalb auch Ihre Heizungsanlage mindestens einmal jährlich gewartet werden. So bleibt die Zuverlässigkeit der Anlage erhalten, und die eingesetzte Energie wird optimal genutzt.

Deshalb schreibt der Gesetzgeber eine Wartung gesetzlich vor.

Und nicht nur deshalb macht eine Wartung Ihrer Anlage für Sie Sinn, denn: jede Steigerung der Abgastemperaturen erhöht den Brennstoffverbrauch und damit die Kosten und die Umweltbelastung spürbar.

Gibt es äußere Einflüsse auf Wartung und Reinigung?

Die Umgebungsbedingungen und die Qualität der Pellets haben großen Einfluss. Eine mangelhafte Parameter-Einstellung der Verbrennung am Pelletsheizkessel oder die Auswirkung einer fehlenden Nebenluftvorrichtung führen zu einem erhöhten Anfall von festen Rückständen und Asche. Qualitativ minderwertige Pellets, zum Beispiel mit hohem Staub-, Rinden- oder Feuchtigkeitsanteil, führen grundsätzlich zu Problemen bei der Verbrennung – unter anderem feste Verkrustungen in der Brennerschale – beziehungsweise zu Gerätestörungen. Zudem führt eine ungenügende Pelletqualität zu einem schlechteren Wirkungsgrad.

Einmal jährlich sind folgende Arbeiten durch die Heizungsfachfirma auszuführen:

  • Reinigung des Wärmeübertragers und des Brenners. Zur Säuberung der Brennkammer empfiehlt sich ein Staubsauger mit Aschebox und ein Handfeger. Zu reinigen sind auch Nachverbrennungsring und Adapter, Zündrohr, Drehkranz, Brennteller und Primärluftrohr.
  • Reinigung der Antriebsketten des Wärmeübertragers und der Brennereinheit.
  • Reinigung der Ascheabsetzkammer des Wärmeübertragers. Mit einem Staubsauger mit Aschebox lässt sich die Asche einfach beseitigen.
  • Sichtkontrolle der Brennereinheit. Alle Komponenten an der Brennereinheit sind im Hinblick auf Schäden und Verschmutzungen einer Sichtprüfung zu unterziehen.

Einmal monatlich ist die Aschebox durch den Anlagenbetreiber zu zu kontrollieren und bei Bedarf zu entleeren. Zudem kann der Anlagenbetreiber selbst durch regelmäßige Reinigungen – nach entsprechender Einweisung und Befähigung – den störungsfreien Betrieb der Anlage sicherstellen. Den größten Einfluss auf die Betriebssicherheit und die Energieausnutzung kann er jedoch durch den Kauf qualitativ hochwertiger Pellets sowie eine schonende Einbringung und sachgerechte Lagerung der Pellets nehmen.

Wartungsvertrag

Die regelmäßige Wartung durch den Fachmann ist eine wichtige Voraussetzung für den dauerhaft zuverlässigen Betrieb Ihrer Heizungsanlage. Sie gewährleistet, dass die Anlage umweltschonend und wirtschaftlich arbeitet.

Aus diesem Grund bieten wir Ihnen auf Anfrage eine Wartungsvereinbarung an, um die Betriebssicherheit zu optimieren.

Sprechen Sie uns an - wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot!

Quelle: BBT-Termotechnik / Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe / www.pelletsworld.com DRUCKEN
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