Kraft aus der Natur schöpfen

Wärmepumpen

Was ist das Geheimnis?

Kaum eine andere Heiztechnik bietet jetzt und in näherer Zukunft gegenüber den konventionellen Heiztechniken eine derart überzeugende Alternative.

Das Gebäude kann ganzjährig beheizt werden, je nach Wärmepumpe und Wärmequelle ist eine Zusatzheizung nicht erforderlich. Die Technik ist ausgereift, Kompaktgeräte bieten zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten wie kontrollierte Lüftung,

Wärmerückgewinnung oder Klimatisierung und erfüllen damit in idealer Weise die Erfordernisse an modernen Wohnraum.

Unsere Nachbarländer machen es vor: In Schweden sind bereits ca. 450.000 Wärmepumpen installiert, 95 % aller Neubauten und ca. 50 % bei Heizungsmodernisierung werden mit Wärmepumpen ausgestattet. In Deutschland und Österreich werden zwar erst 2– 4% der Neubauten mit Wärmepumpen ausgestattet, allerdings bei jährlichen Marktwachstumsraten um 25 %. Die Rahmenbedingungen stimmen, der Wärmepumpenheizung gehört auch hier die Zukunft!

Wärmepumpen heizen emissionsfrei - Sie brauchen keinen Schornstein!

Alle Wärmepumpenheizungen lassen sich gut mit Solarkollektoren zur Trinkwassererwärmung oder Heizungsunterstützung kombinieren. Der gleichzeitige Betrieb einer Solaranlage ist besonders primärenergetisch sinnvoll, da der (Primär-) Energieaufwand für jede solar erzeugte Kilowattstunde Wärme nahezu gegen null geht und damit der Betreiber Stromkosten für die Wärmepumpe spart.

Sparen Sie Geld und Energie!

Wärmepumpen sind als regeneratives Heizsystem in der Lage, ganzjährig Heizungsenergie und Warmwasser bereitzustellen. Dazu wird die in der Umwelt gespeicherte Sonnenenergie mit technischer Hilfe auf das benötigte Temperaturniveau angehoben. Für 100% Heizwärme werden lediglich ca. 25 % elektrische Antriebsenergie benötigt.

Ob Umweltwärme bei niedrigem Temperaturniveau oder Abwärme von Haushalt und Industrie – für die Wärmepumpe wird sie zur wertvollen Wärmequelle. Wärmepumpen sind bestens geeignet, unsere nicht regenerativen Energiequellen zu schonen, da sie ungenutzte Ressourcen erschließen. Der Erschließungsaufwand ist überschaubar und hält sich in Grenzen. Und das im doppelten Sinne: es handelt sich schließlich um Umgebungswärme aus der nächsten Umgebung.

Einige Wärmepumpen sind Kombigeräte, die neben der Heizung und/oder Warmwasserbereitung auch eine Vielzahl weiterer Aufgaben wie aktive bzw. passive Kühlung oder Wohnungslüftung übernehmen. Ein Zusatznutzen, der den Anforderungen an modernen Wohnraum in idealer Weise gerecht wird. Wärmepumpenheizungen sind in der Anschaffung zunächst teurer als konventionelle Öl- oder Gasheizungen. Durch niedrigere Betriebskosten sind sie jedoch für den Kunden wirtschaftlich attraktiv.

Das Prinzip der Wärmepumpen

Wartungshinweise

Wärmepumpen sind in der Regel wartungsärmer als Standardheizgeräte. Die Wartungsfrei- Intervalle bezogen auf den geschlossenen Kältekreislauf können produktspezifisch bis zu 10 Jahre betragen. Wasser- und luftseitig können betriebsbedingt je nach Verschmutzung der Wärmeübertrager (Verdampfer/Kondensator) kürzere Wartungsintervalle erforderlich se

Insbesondere zur Aufrechterhaltung der energetischen Effizienz wird eine regelmäßige Inspektion und bedarfsorientierte Wartung des gesamten Heizsystems empfohlen.

Anders als auf Verbrennung basierende Heizungsanlagen ist die Wärmepumpe vom gesetzlichen Wartungszwang nach der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) befreit. Die Investitionskosten für einen Schornstein und dessen Wartung sind nicht erforderlich.

Vorschriften und Genehmigungen

Der Betrieb von Wärmepumpenheizungen ist beim zuständigen Energieversorger (Versorgungs- Netz-Betreiber – VNB) zu beantragen. Der Kunde erhält dabei einen sog. Wärmepumpentarif, dessen Schwachlastanteil um ein bis zwei Drittel unter dem marktüblichen Strompreis liegt. Hierfür ist ein zweiter Stromzähler zu installieren. Auch ist ein Drehstromanschluss vorzusehen.

Bei der Erschließung der Wärmequellen Boden und Wasser mittels Erdwärmekollektoren, Erdwärmesonden oder Grundwasserbrunnen sind die Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes und die dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften der Länder zu beachten.

Erdwärmesonden bedürfen einer wasserrechtlichen Erlaubnis, die üblicherweise vom Brunnenbohrunternehmen eingeholt wird. In der Regel gibt es bei der Genehmigung keine Probleme. Für die Wärmequelle Wasser (Grund- und Oberflächenwasser) ist eine Genehmigung einzuholen, die ebenfalls meist durch das Brunnenbohrunternehmen eingeholt wird. Für Horizontalabsorber besteht nur bei Grundwassernähe Anzeigepflicht

Luft-/Wasser-Wärmepumpen sind genehmigungsfrei.

Quelle: BBT-Termotechnik DRUCKEN
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